Ich wäre jetzt gerne auf ´ner Insel…

Irgendwie ist heute einfach alles viel zu kalt und dunkel gewesen. Ich weiss zwar, dass das erst der Anfang ist, und dass der Winter noch bevorsteht- aber trotzdem will und kann ich mich nicht mit diesem Wetter so anfreunden.

Und als ich so vor mich hin friere und aufpasse, dass ich mich nicht in einen einzigen Krampf verwandle, kommt mir ein warmer Gedanke. Dieser Gedanke ist sehr hell und warm. Er führt mich an einen Strand der aus weissem Sand besteht und überhaupt nicht überfüllt ist. Das heisst ich bin alleine an diesem Strand und laufe so entlang. Ich fühle wie der warme Sand meine Füsse wärmt. Die perfekt abgerundeten und schimmernden Sandkörner sind wie ein toller peeling für meine Füsse. Bei jedem Schritt sinkt der Boden leicht ein und ich merke, dass sämtliche negative Schwingungen und Energieen aus meinem Körper förmlich auslaufen. Im inneren der Insel wachsen schöne große Palmen und verschiedene Blumen. Das Auge erfreut sich am satten grün in den unterschiedlichsten Facetten. Diese Sinneseindrücke werden vom Meer, dass man hören, sehen und riechen kann übertrumpft. Mit dem Geräusch der Wellen singt das Meer förmlich. Die Melodie ist beruhigend und konstant. Man kann das Meer nicht nur hören, man kann es sich auch einfach nur anschauen. Ein klares, kräftiges und intensives blau. Dieses blau ist so intensiv, dass man sich darin verlieren könnte; je länger man rein schaut, desto tiefer ist man drin. Dann ist da noch der Duft des Meeres. Das Meer hat so seinen eigenen und unverwechselbaren Duft. Dieser Duft ist ein Mix aus Wasser, Salz, Wind, Wellen, Energie und Leben. Ich atme die Luft tief in meine Lungen ein. Mit jedem Atemzug merke ich wie ich von einer neuen Energie umlaufen werde. Diese Energie erneuert quasi meinen ganzen Organismus.

Ich bin alleine auf der Insel. Ich staune wie solch etwas schönes erschöpft werden konnte. Ich bin unendlich dankbar, dass ich hier sein darf. Ich bin umhüllt von Freude und Zufriedenheit…

Dann schaue ich raus und bin wieder in meinem Zimmer und meine Fensterscheibe füllt sich allmählich mit Regentropfen. Ich bin wieder da! Aber zumindest für einen Moment war ich weg- auf der INSEL…

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