Für meine bessere Hälfte…

Zehn Jahre sind nun vergangen, als sich unsere Wege schnitten. An deinem 30. Geburtstag haben wir uns das erste mal gesehen. Heute, an deinem 40. kann ich nur sagen „Du bist das Beste was mir passiert ist. Ich danke Allah für meine bessere Hälfte, denn du bist die Hälfte an mir, die reifer, ruhiger, weiser und besser ist. Ich danke dir, dass wir Gefährten im Leben sind.

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Fotoquelle http://anastasia-lala.blogspot.de/2010_07_01_archive.html

Vor genau zehn Jahren sah ich dich und dachte mir:“Den kenne ich! So bekannt irgendwie.“ Ich meine nicht so, als ob man sich auf einer Veranstaltung gesehen oder auf dem Weg mal getroffen hätte. Ich meine vielmehr so, als ob man sich schon vorher, viel vorher als das hier und jetzt, gegenüber stand. Ich glaube, in dem Moment haben sich unsere Seelen an etwas erinnert. An etwas von vorher, in einer anderen Zeit, an einem anderen Ort, in einer anderen Form.

Ich danke dir für die zehn wundervollen Jahre und wünsche mir noch viele Jahrzehnte gemeinsam mit dir!

Mevlana Celaleddin Rumi schrieb:

Ich war getrennt von meinem Geliebten* für ganze sieben Jahre. Die Sehnsucht brannte wie ein Feuer in mir. Ich bereitete mich auf Ihn vor. Nach sieben Jahren kam ich an Seine Tür, die Kraft in meinen Beinen verließ mich, mein Herz zersprang vor Aufregung und ich klopfte an der Tür.Der Geliebte antwortete mit seiner liebreizenden Stimme

„Wer ist da?“

Ich sagte „Ich bin es“. 

Er öffnete  die Tür nicht und sprach:“Geh‘ fort! Du sprichst noch immer ‚ich bin es‘ „.

Ich ging und litt weitere sieben Jahre. Ich kam zurück und klopfte erneut.

„Wer ist da?“ fragte er. 

„Ich bin du“ erwiderte ich. 

Er öffnete die Tür und sprach mit seiner sanften Stimme: 

„Herzlich willkommen, schön dass du gekommen bist. Ich bin nicht ich, und du bist nicht du. Und doch bin ich, ich, und du, du selbst. Geliebter ich bin in solch einem Zustand, in dem ich nicht weiß, ob du, ich bist, oder ich, du bin!“

 

*Dieses Wort steht im türkischen geschlechtsneutral. Sinngemäß spricht Mevlana bei der Liebe immer im göttlichen Kontext, d.h. über die Liebe zum Schöpfer.

 

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